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.................. DIE QUALITÄT DER ZEIT

Es wird höchste Zeit sich klar zu werden, warum wir uns häufig gehetzt fühlen.
Es liegt an der ständigen gnadenlosen Vorwärtsbewegung von bestimmten Zeigern und dem Aufwärtszählen der Zahlen 1 bis 60 und 0 bis 23. Dies erledigen gewissenhafteste Zählmaschinen und erinnern uns damit ständig an die verfließende Zeit und dies immer und unaufhaltsam und in Mengen. Diese Helfer sind bei uns inzwischen wirklich überall: in Parkuhren, an Türmen sowieso, im Auto, am Handgelenk, am Bett, im Klopapierroller, im Fernseher, im Computer am Radio, im Kochherd, in der Digitalcamera, im Quarz, im Äther und so fort. Sie lassen uns keine Minute - was sag ich! - keine 10tel Sekunde aus den Augen, zeigen uns unerbittlich zuverlässig, immer den Stand der Zeit.
Auf Grund dieses permanenten "wie spät ist es" Inputs in unser Gehirn entsteht Hast. Vorwärts, weiter, mehr, vorbei, genauso teilnahmslos wie die Zeiger
selbstvergessen an den Zahlen vorbeiignorieren. Diese beiden haben kein Problem mit ihrem Tun, wir jedoch schon, denn wir wären anders als die beiden, so wir uns besinnen wollten. Diese zeigen, ich möchte lieber sagen: drängen uns einseitig nur die Quantität der Zeit auf, das "Wie spät" und verdrängen in ihrem Eifer völlig die Qualität der Zeit, das "Wofür", was für uns vielleicht auch wichtig wäre.

Warum diese ungleiche Verschiebung entstand und sehr beliebt wurde, lässt sich durch einen Rückblick in unsere Vergangenheit verstehen. Z.B. eine Treffvereinbarung nach dem MittagsSonnenstand lässt gut und gerne plus minus 1 Stunde zu. Eine Tagestreff Vereinbarung nach Gestirnen plus minus 3 Tage. Warten können soll zwar eine Stärke (gewesen) sein, aber fortschrittliche Menschen bevorzugen ganz klar die Stärke ihrer selbst geschaffenen Erfindungen: der schnell und dankbar besser werdenden Zeitmessgeräte. Durch und mit dem Zeitmessen ist ein fundamentaler Baustein für unsere jetzige Kultur gelegt worden. Punktgenau kann dadurch Termin an Termin gereiht werden, lästiges Warten ist Vergeudung, ist vergessen, der täglichen Schaffenskraft im termingerechten Zusammenwirken mit andern steht keine "Wann"ungenauigkeit mehr im Weg.
Und: Offensichtlich bekommen wir durch immer genauere Zeitmessung auch immer mehr Zeit zur Verfügung; so als würden wir sie praktisch finden.
Je präziser die Zeitmessung, um so mehr Zeit meinen wir zu haben, um so minutiöser verplanen wir sie, um so mehr werden wir produzieren.
Das ist unser Leitfaden, alles was dafür hilft ist willkommen.


Also wozu bräuchten wir noch die andere Zeitinformation: die Qualität der Zeit?
Diese Frage ist eigentlich schon am Anfang beantwortet worden: weil wir uns gehetzt fühlen.
Überzogenes und selbstherrliches Zeitmessen ist nicht allein seligmachend; das ist das Resultat des bisher betriebenen Versuchs mit dem rätselhaftem Phänomen Zeit umzugehen, mit dem kostbarsten Gut unseres Lebensfeldes.
Wir sehen: Zeitmessen und Zeitplanung zu perfektionieren bringt viel, sehr viel hauptsächlich materielles und unter anderem als Kehrseite zur planvollen Übersicht - die Hetze.
Erst die Zeitqualität bringt den Inhalt. Ohne diese Wahrnehmung ist unser tägliches Wirbeln, und sei es auch noch so durchgeplant - inhaltslos.

Ich benötige eine Antwort z.B. auf die Frage: wozu ist der Donnerstag 28. Juni 2007 gut? Gibt es irgendwelche Hinweise, Parameter die mir zeigen was mir dann leicht von der Hand geht, weil es quasi in der Luft liegt und ich nur im richtigen Augenblick zugreifen muss, oder was da nur schwerlich umsetzbar ist, da die Zeit es zu diesem Zeitpunkt einfach nicht hergibt, mich die erzwungene Umsetzung erheblich mehr Energie und Gesundheit kostet.
Es gibt dafür einen kollektiven ZeitqualitätsZeiger 
plus einen persönlichen.
Sich danach zu richten hat nichts mit Faulheit oder Verantwortungsabgabe zu tun, sondern mit Weisheit und Zusammenarbeit mit Weltzyklen und kommt somit sowohl dem Einzelnem als auch der Menschheit zugute.
Entdeckungen, Erfindungen und Innovationen werden nur mit Zeitqualitätsnutzung gemacht. Hier ist die Intuition zu Hause, die fühlend gehört wird und denkend umgesetzt wird in schöpferischem Tun.
Die Frage "wie spät ist es" wird mit "wofür ist die Zeit gut" gefüllt. Reine Zeitmessung wie wir sie betreiben wird nicht überflüssig, sondern als Basis zum Wahrnehmen dessen, wofür die Zeit gut ist erweitert.
Wir kommen von der Schale zum Inhalt und könnten die ganze "Zeitfrucht" genießen.

Wie sehen die Zeitqualitätszeiger aus?
Das beste Werkzeug die kollektive, sowie die persönliche Qualität zu erkennen ist die Intuition, das Hinhören und dann denkend Verstehen. Falls diese vorzüglichen Instrument nicht scharf genug sind, haben findige Menschen seid langem Hilfsmittel entwickelt um den Zeitinhalt deutlicher erscheinen zu lassen: Karten legen, Vogelflug beobachten, Zahlen-Buchstabenanalogie, Stäbchen werfen, Runen legen, Kaffeesatz etc. und die genialen Großsysteme der Astrologie und des I Ging und des Mayakalenders.

In unserem Lebensraum ist Astrologie eine sehr geeignete Methode die Qualität der Zeit zu erforschen. Das Studium ist sehr empfehlenswert, jedoch auch schwierig, manchmal verwirrend. Intuition ist hier eine große Hilfe, die wollen wir aber gerade z.B. durch Astrologie schärfen. In der Beschäftigung wird Eins das andere
hochschaukeln.

Dabei unterstützend wirken die folgenden Bildkarten. Sie sind einfache und deshalb wirkungsvollste Verstärker im Wahrnehmen der kollektiven Zeitqualität.


ANWENDUNG

Jedes Bild wird zu seinem bekannten Datum aufgestellt.
Wählen Sie einen Ort auf den Sie oft im Vorübergehen hinsehen, wo Sie manchmal stehen bleiben können, und der ungestört bleibt.
Die Karten beinhalten bildlich die speziellen zyklischen Qualitäten der entsprechenden Zeitabschnitte gemäß Astrologie und wirken über die absichtslose Aufnahme ins Unterbewusstsein. Mit Hilfe von analoger Farbe, Form und Gestalt strahlen die Karten wie Verstärker die Zeitinhalte in ihre Umgebung. Sie machen diese Inhalte nicht selbst, sondern empfangen und verstärken sie, so wie ein Radio einen Sender empfängt.
Das Aufstellen der Karten ist wie das Einstellen und Zuhören des Radios auf einen Sender. Die Karten stellen unsere Intuition auf die Zeitqualität ein und machen uns zuhören, was jetzt gerade ansteht, sowohl persönlich für mich, als auch für die Welt.
Sie sind eine Hilfe um im Fluss der Zeit zu leben und den Fluss zu gestalten, und das nicht in egoistischer Form, sondern in liebender, weiser Verbundenheit.
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ZU DEN BILDERN:

  • Widder - Aufbruch der Kräfte, Initiative, Handeln, Tat, Abenteuerlust

  • Stier - Wahrnehmung der Welt mit Sinnen, Genuss, Besitz, Ausdauer, Geduld

  • Zwilling - Erwerb von Wissen, Aufnehmen Weitergeben, Anregen lassen

  • Krebs - seelische Empfänglichkeit, Welt der Bilder, rückwärts zum Ziel

  • Löwe - schöpferisch nach außen gerichtete Kraft, Spuren hinterlassen

  • Jungfrau - auswerten, verwerten, Vernunft, Anpassung, Vorsorge
  • Waage - Abwägen, bewerten, Harmonie, Ästhetik
  • Skorpion - verschiedene Entfaltungsmöglichkeit, extrem, Macht, intensiv
  • Schütze - Zusammenhang herstellen, Ferne, Horizont erweitern
  • Steinbock - Gesellschaft, Struktur, konservativ
  • Wassermann - Individualität, ausgefallen, Freiheit, Intuition
  • Fische - Sehnsucht, Ahnung, sozial, aufopfern, Leid
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